Infografik zum Gebäudelebenszyklus mit markierten Einsatzbereichen der Lumoview-Lösungen

Digitale Gebäudedaten für eine effiziente Dekarbonisierung

Gebäude verursachen 36 % der CO₂-Emissionen in der EU –rund 1,4 Milliarden Tonnen jährlich. Ein Großteil der Gebäude wurde vor 2001 errichtet und ist nicht energieeffizient. Dennoch wird nur 1 % jährlich grundlegend renoviert.

Warum? Für 220 Millionen Gebäude in der EU fehlen digitale, aktuelle Bestandsdaten. Das blockiert Analyse, Planung und Umsetzung von  Sanierungsmaßnahmen.

Hier setzt Lumoview an: Wir bieten die digitale Lösung zur Erfassung, Analyse und Dokumentation von Gebäuden– in 2 Sekunden pro Raum, automatisiert aufbereitet und direkt integrierbar in Ihre Systeme. Für alle Phasen des Gebäudelebenszyklus: von der Energieberatung über die energetische Sanierung bis zum digitalen Gebäudebestand.  

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Was bremst die Dekarbonisierung im Gebäudesektor?

Vier strukturelle Probleme verhindern, dass Gebäudedaten effizient erfasst und genutzt werden, um den Gebäudesektor zu dekarbonisieren.

Veraltete oder fehlende Daten

Grundrisse sind ungenau, 3D-Modelle fehlen, Wärmebrücken bleiben unentdeckt. Planungen basieren auf Annahmen statt auf belastbaren Fakten. Die Folge: Fehleinschätzungen bei Sanierungsmaßnahmen, ungenaue Förderanträge und kostspielige Nachbesserungen.

Manuelle und aufwendige Prozesse

Die Datenerfassung erfolgt oft per Hand – sie ist langsam, fehleranfällig und teuer. Mehrere Vor-Ort-Termine binden Kapazitäten, die an anderer Stelle fehlen. Das verzögert Projekte und treibt die Kosten in die Höhe, bevor die eigentliche Sanierung überhaupt beginnt.

Fehlende Integration

Daten liegen in Silos, Projektbeteiligte arbeiten mit unterschiedlichen Datenständen, Lösungen arbeiten nicht zusammen. Der ganzheitliche Blick über den Gebäudezyklus fehlt. Das provoziert Schnittstellenverluste, rückfragen und im schlimmsten Fall Nachtragsforderungen.

Komplexität statt Effizienz

Das Erstellen von Grundrissen, Wärmebildern und 3D-Modellen ist aufwendig, langwierig und erfordert spezialisiertes Know-how. Ressourcen fließen in die Datenaufbereitung statt in die eigentliche Sanierungsplanung. Das blockiert den Fortschritt.

Hinzu kommt: regulatorischer Druck durch EPBD, GEGE und BEG

EPBD, GEG und BEG erhöhen die Anforderungen an Dokumentation und Nachweisführung kontinuierlich – bei gleichbleibenden Personalressourcen. Wer die Anforderungen nicht erfüllt, riskiert Förderverluste und Projektverzögerungen.

Wie löst Lumoview diese Herausforderungen?

Lumoview ersetzt die manuelle Vermessung durch eine vollständig digitale, automatisierte Prozesskette, von der Erfassung bis zur Integration.

Effiziente Datenerfassung

Alle relevanten Gebäudedaten in nur 2 Sekunden pro Raum erfasst – mit dem LumoScanner, ohne Vermessungsfachkenntnisse, ohne Stativ.

Automatisierte Prozesse

KI-gestützte Modellierung zu 3D-CAD-Modellen, Grundrissen, Raumbüchern und Gebäudehüllenmodellen, ohne manuelle Nacharbeit.

Nahtlose Systemintegration

Alle Daten zentral verfügbar in einer Plattform, die nahtlos in bestehende BIM-, CAFM- und ERP-Systeme integriert werden kann.

Effizienz statt Komplexität

Wir liefern genau die Daten, die Sie wirklich brauchen – passgenau, schlank und direkt nutzbar statt überladen und unübersichtlich.

Für wen eignet sich Lumoview?

Lumoview eignet sich für alle Akteure, die professionell mit der Analyse, Planung, Sanierung oder Verwaltung bestehender Gebäude arbeiten. Das sind vor allem Energieberater:innen, Architektur- und Ingenieurbüros sowie Immobilienverwaltungen und Facility Management. 

Häufig gestellte Fragen zu den Einsatzgebieten von Lumoview

Ihre Frage ist nicht dabei? Lassen Sie uns wissen, wie wir Ihnen weiterhelfen können. Wir sind gerne für Sie da und beantworten Ihre Anliegen schnell und unkompliziert.

Ich finde meine Branche hier nicht. Arbeiten Sie auch in anderen Bereichen?

Ja! Unsere Technologie ist flexibel und branchenübergreifend einsetzbar. Schreiben Sie uns – wir prüfen gemeinsam, wie Lumoview optimal in Ihrem Anwendungsfall unterstützen kann.

Welche Gebäudetypen können erfasst werden?

Lumoview eignet sich für Wohngebäude und Nichtwohngebäude gleichermaßen – von der Einzelimmobilie bis zum großen Bestandsportfolio. Die Technologie skaliert problemlos für komplexe Grundrisse, verwinkelte Gebäudestrukturen und umfangreiche Immobilienbestände. Für bewohnte Wohngebäude ist Lumoview besonders vorteilhaft, da der LumoScanner Möbel und Personen automatisch ausblendet – Mieter:innen-freundlich und DSGVO-konform.

Wie schnell liefert Lumoview die digitalen Gebäudedaten?

Die Erfassung vor Ort dauert nur 2 Sekunden pro Raum. Die automatisierte Aufbereitung in der LumoCloud hängt von Gebäudegröße, Komplexität und gewähltem Produkt ab: Digitale Aufmaße stehen oft noch am selben Tag bereit („Same-Day Delivery"), komplexere Produkte wie 3D-CAD-Modelle benötigen je nach Umfang etwas mehr Zeit. 

In welche Systeme lassen sich die Daten integrieren? 

Lumoview liefert Daten in branchenüblichen Formaten wie IFC, RVT, DWG, HottCAD und PDF. Die Integration erfolgt nahtlos in BIM-, CAFM-, ERP- und gängige Energieberatungssoftware (z. B. Hottgenroth).

Dekarbonisierung beginnt mit D(aten).

Jetzt effizient planen, fundiert entscheiden, nachhaltig sanieren.